<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	>

<channel>
	<title>Lola On Tour</title>
	<atom:link href="http://www.lola-on-tour.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.lola-on-tour.de</link>
	<description></description>
	<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 12:00:46 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.7.1</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Warum ich meine Heimat liebe</title>
		<link>http://www.lola-on-tour.de/2009/12/warum-ich-meine-heimat-liebe/</link>
		<comments>http://www.lola-on-tour.de/2009/12/warum-ich-meine-heimat-liebe/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 11:57:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lola</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Lola muss es loswerden]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.lola-on-tour.de/?p=355</guid>
		<description><![CDATA[Je weiter und öfter und länger man von zu Hause weg ist, desto mehr lernt man es schätzen.
Man fängt schon als Kind an, von fernen Ländern zu träumen, schaut sich 1000 Mal die exotischen Fotos in den dicken Bildbänden der Eltern an. Dunkle, schmale Frauen mit tonnenschweren Lasten auf dem Kopf, aber so elegant! Staubige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Je weiter und öfter und länger man von zu Hause weg ist, desto mehr lernt man es schätzen.<br />
Man fängt schon als Kind an, von fernen Ländern zu träumen, schaut sich 1000 Mal die exotischen Fotos in den dicken Bildbänden der Eltern an. <span id="more-355"></span>Dunkle, schmale Frauen mit tonnenschweren Lasten auf dem Kopf, aber so elegant! Staubige Straßen, voll mit Menschen, Kühen, andersartigen Fahrzeugen. Schneeweiße Strände und türkises Wasser, Palmen und Weite.</p>
<p><img class="alignnone" title="pulau" src="http://farm3.static.flickr.com/2546/4205871656_0fd0990d0c_o.jpg" alt="" width="460" height="306" /></p>
<p>Unbekannte Tiere und Pflanzen, alles scheint so viel interessanter. Und schon als Kind denkt man, dass man erst dann glücklich sein kann, wenn man groß ist und all das gesehen hat. Und man wünscht sich so sehr dahin, so sehr, zu Hause ist bedeutungslos.<br />
Irgendwann wird man älter und manche von uns haben den Luxus, an die Orte der bunten Bildbände zu reisen. Endlich hat man es geschafft. Doch halt, es sieht hier ja gar nicht so vergilbt aus und die Leute tragen nicht die selben 80ger Jahre Klamotten!</p>
<p><img class="alignnone" title="Nachtmarkt" src="http://farm3.static.flickr.com/2617/4205885402_89b6da4985_o.jpg" alt="" width="460" height="613" /><br />
Schade, dass die Zeit in anderen Orten nicht stehen bleibt. Und schade, dass die Realität dort keinen Rotstich hat, so wie die alten Fotos unserer Eltern.<br />
Als ich die Bilder sah, wusste ich nicht, dass, würde ich dort sein, mich die Hitze stören würde und vielleicht auch der Geruch. Bilder können das nicht wieder geben. Und die Bedeutung hinter dem Lächeln der Frau auf dem Foto, die erklärt einem auch niemand.</p>
<p><img class="alignnone" title="fire show" src="http://farm3.static.flickr.com/2511/4205126647_462e84acf5_o.jpg" alt="" width="460" height="385" /><br />
Ist man dann dort, empfindet man nicht das Gefühl, nach dem man sich sehnt, sieht man nur Bilder des Ortes. Ich bin an einem der schönsten Strände der Welt. Das Gefühl, annähernd das selbe, wie zu Hause am Ufer des Sees zu stehen und über das weite Wasser zu schauen. Nur ein bisschen anders.<br />
Nicht das unterschiedliche Aussehen der Orte macht Reisen so interessant, sondern die Leute, mit denen man reist, oder die, die man dabei kennenlernt. Gäbe es das nicht, viele Orte wären es nicht wert, bereist zu werden.</p>
<p><img class="alignnone" title="malaysian boys" src="http://farm5.static.flickr.com/4040/4205885832_f01dc69dbd_o.jpg" alt="" width="460" height="338" /></p>
<p>Ein Unterschied für mich war der Busch in Australien. Das war das einzigartigste Gefühl von Weite und Leere – leer von Menschen –, das ich jemals gespürt habe. Ich behaupte die Reise ins Outback war eine der reisenswertesten Reisen meines jungen Lebens.<br />
Wenn man zwischen all den Reisen immer wieder nach Hause kommt, dann spürt man plötzlich, wie schön und wie entwickelt das eigene Land ist. Wie gut man es hat, in welch Luxus man lebt. War man weit weg, schwärmt man vom exotischen Essen und den billigen Preisen - kommt man zurück, man schwelgt im eigentlich gewohnten Luxus.</p>
<p><img class="alignnone" title="rote bete" src="http://farm3.static.flickr.com/2523/4205126345_92167d0052_o.jpg" alt="" width="460" height="345" /></p>
<p>Sauberkeit, Qualität, der wunderbare Wechsel von Jahreszeiten, Mutter’s gute Hausmannskost, Museen, Theater – Kunst, wenn einem danach ist -, frische Luft, grüne Wiesen und Wälder, angenehme öffentliche Verkehrsmittel, von jedem sprachlich verstanden werden. Hätte ich mehr Zeit, mir fiele sicher noch einiges mehr ein.</p>
<p><img class="alignnone" title="eierstand" src="http://farm3.static.flickr.com/2673/4205126135_b46981a81c_o.jpg" alt="" width="460" height="345" /><br />
Genießen kann all das, wer das Andere kennen gelernt hat. Erst das ersehnte Nach-Hause-Kommen macht einem all das Gute der Heimat bewusst.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.lola-on-tour.de/2009/12/warum-ich-meine-heimat-liebe/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Das Leben Liebt Mich</title>
		<link>http://www.lola-on-tour.de/2009/05/das-leben-liebt-mich/</link>
		<comments>http://www.lola-on-tour.de/2009/05/das-leben-liebt-mich/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 19 May 2009 17:56:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lola</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Lola muss es loswerden]]></category>

		<category><![CDATA[Lolas Reisen]]></category>

		<category><![CDATA[Gedicht]]></category>

		<category><![CDATA[Glück]]></category>

		<category><![CDATA[Leben]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.lola-on-tour.de/?p=336</guid>
		<description><![CDATA[Das Leben liebt mich
und ich liebe das Leben.
An mich scheint das Licht,
Glück kommt mir entgegen.

Wir tanzen im Regen,
die Sonne lässt mich lachen.
Im Wind will ich springen,
bei Schnee drinnen wachen.

Nicht nur in Ferne,
auch zuhaus ist das Glück.
Genau jetzt leb ich gerne,
fühl mich ganz und am Stück.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Leben liebt mich<br />
und ich liebe das Leben.<br />
An mich scheint das Licht,<br />
Glück kommt mir entgegen.<span id="more-336"></span><br />
<a href="http://www.lola-on-tour.de/wp-content/uploads/2009/05/strand.jpg" ><img class="alignnone size-full wp-image-338" title="we are young" src="http://www.lola-on-tour.de/wp-content/uploads/2009/05/strand.jpg" alt="we are young" width="447" height="335" /></a></p>
<p>Wir tanzen im Regen,<br />
die Sonne lässt mich lachen.<br />
Im Wind will ich springen,<br />
bei Schnee drinnen wachen.</p>
<p><a href="http://www.lola-on-tour.de/wp-content/uploads/2009/05/standstand.jpg" ><img class="alignnone size-full wp-image-339" title="standstand" src="http://www.lola-on-tour.de/wp-content/uploads/2009/05/standstand.jpg" alt="standstand" width="447" height="335" /></a></p>
<p>Nicht nur in Ferne,<br />
auch zuhaus ist das Glück.<br />
Genau jetzt leb ich gerne,<br />
fühl mich ganz und am Stück.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.lola-on-tour.de/2009/05/das-leben-liebt-mich/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Wochenende Deluxe</title>
		<link>http://www.lola-on-tour.de/2009/04/wochenende-deluxe/</link>
		<comments>http://www.lola-on-tour.de/2009/04/wochenende-deluxe/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 23 Apr 2009 14:32:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lola</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Lola erlebt Kultur]]></category>

		<category><![CDATA[Lola muss es loswerden]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.lola-on-tour.de/?p=307</guid>
		<description><![CDATA[Nachdem ich keines der letzten vier Wochenenden in Penang, also praktisch zuhause, verbracht habe, sieht es dieses Wochenende so aus, als würde ich es mit friedlichem Hausaufgabenmachen verbringen.

Vor vier Wochen stand Koh Lipe, die Miniinsel in Südwestthailand auf dem Programm: Wir wohnten in einem Bambusbungalow, genossen das Essen und die Sonnenuntergänge und beim Schnorcheln sahen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich keines der letzten vier Wochenenden in Penang, also praktisch zuhause, verbracht habe, sieht es dieses Wochenende so aus, als würde ich es mit friedlichem Hausaufgabenmachen verbringen.</p>
<p><span id="more-307"></span><a href="http://www.lola-on-tour.de/wp-content/uploads/2009/04/bungalow.jpg" ><img class="alignnone size-full wp-image-309" title="Bungalow Koh Lipe" src="http://www.lola-on-tour.de/wp-content/uploads/2009/04/bungalow.jpg" alt="Bungalow Koh Lipe" width="434" height="326" /></a></p>
<p>Vor vier Wochen stand Koh Lipe, die Miniinsel in Südwestthailand auf dem Programm: Wir wohnten in einem Bambusbungalow, genossen das Essen und die Sonnenuntergänge und beim Schnorcheln sahen wir bunte Korallen, Fische und sogar einen großen Oktopus.</p>
<p><a href="http://www.lola-on-tour.de/wp-content/uploads/2009/04/pulau-perhentian-2-50409-25.jpg" ><img class="alignnone size-full wp-image-311" title="pulau perhentian" src="http://www.lola-on-tour.de/wp-content/uploads/2009/04/pulau-perhentian-2-50409-25.jpg" alt="pulau perhentian" width="436" height="291" /></a></p>
<p>Zurück nach Penang, ein paar Vorlesungen besuchen, Prüfungen mitschreiben und ab auf die nächste Insel: Pulau Perhentian. Eine kaum größere Insel an der Ostküste Malaysias. Das Wetter war unvorstellbar schlecht, alles war feucht und müffelte, aber wir wurden mit unzähligen Haien und einigen Riesenschildkröten beim Schnorcheln belohnt.</p>
<p><a href="http://www.lola-on-tour.de/wp-content/uploads/2009/04/ameliesky.jpg" ><img class="alignnone size-full wp-image-314" title="amelie at skybar KL" src="http://www.lola-on-tour.de/wp-content/uploads/2009/04/ameliesky.jpg" alt="amelie at skybar KL" width="438" height="328" /></a></p>
<p>Als sei uns langweilig auf Penang, zog es uns am Wochenende darauf in die grüne  Großstadt, Kuala Lumpur. Nur 5 Stunden mit dem Bus von uns entfernt, hat es uns mit all seinen Shoppingmalls und Skybars schonmal einen Vorgeschmack auf den Luxus Jakartas gegeben, der uns am Wochenende darauf erwartete.</p>
<p><a href="http://www.lola-on-tour.de/wp-content/uploads/2009/04/partyjakarta.jpg" ><img class="alignnone size-full wp-image-316" title="party jakarta" src="http://www.lola-on-tour.de/wp-content/uploads/2009/04/partyjakarta.jpg" alt="party jakarta" width="433" height="468" /></a></p>
<p>Zum Geburtstag habe ich mir also den Flug nach Jakarta geschenkt, um Freunde wiederzusehen und ein bisschen feiern zu gehen. Mit Amelie und Indra im Handgepäck gings Freitagabends los und Montagmittags leider schon wieder zurück. Auf dem Programm stand der obligatorische Besuch im Beautysalon mit Creambath für die Haare, Massage, Manicure, Pedicure, die anderen gönnten sich noch ein Facial und Bodyscrub.</p>
<p><a href="http://www.lola-on-tour.de/wp-content/uploads/2009/04/indraloladaniel.jpg" ><img class="alignnone size-full wp-image-318" title="Indra, Lola, Daniel im IndoChine" src="http://www.lola-on-tour.de/wp-content/uploads/2009/04/indraloladaniel.jpg" alt="Indra, Lola, Daniel im IndoChine" width="433" height="319" /></a></p>
<p>Abends landeten wir wie durch ein Wunder durch den Hintereingang auf der Eröffnung des IndoChine, eines neuen Restaurants/Clubs/Bar&#8230;  Auf der Gästeliste standen nur irgendwelche Celebrities, Models und diverse CEO&#8217;s - sonst kam eigentlich keiner rein. Getränke und Buffett gabs umsonst und natürlich tanzten wir mit brasilianischen Models, indonesischen MTV-Moderatoren und anderen irgendwie wichtigen Persönlichkeiten.</p>
<p><a href="http://www.lola-on-tour.de/wp-content/uploads/2009/04/blaueaugen2.jpg" ><img class="alignnone size-full wp-image-322" title="Jakarta-IndoChine" src="http://www.lola-on-tour.de/wp-content/uploads/2009/04/blaueaugen2.jpg" alt="Jakarta-IndoChine" width="433" height="289" /></a></p>
<p>Morgens um elf gabs dann Frühstück in meinem neuen Lieblingsrestaurant Loewy, bei dem man tatsächlich draußen an der, mehr oder minder, frischen Luft sitzen kann. Und sowas in Jakarta - wer Jakarta kennt, weiß, was für ein Wunder das ist!</p>
<p><a href="http://www.lola-on-tour.de/wp-content/uploads/2009/04/loewy.jpg" ><img class="alignnone size-full wp-image-324" title="loewy" src="http://www.lola-on-tour.de/wp-content/uploads/2009/04/loewy.jpg" alt="loewy" width="436" height="580" /></a></p>
<p>Was eigentlich am Schönsten von allem war, war die Herzlichkeit der Indonesier. Schon im Flugzeug nach Jakarta merkten wir den Unterschied - die Frauen trugen keine Kopftücher, schauten uns offen und neugierig an und lächelten, wenn wir zurückschauten. Ganz anders als die  gemeine Malaysierin, die einem am liebsten ausweicht und einem das Gefühl gibt,  man sei unerwünscht in diesem Land.</p>
<p><a href="http://www.lola-on-tour.de/wp-content/uploads/2009/04/corkanscrew.jpg" ><img class="alignnone size-full wp-image-326" title="Cork&amp;Screw in Jakarta Plaza Indonesia" src="http://www.lola-on-tour.de/wp-content/uploads/2009/04/corkanscrew.jpg" alt="Cork&amp;Screw in Jakarta Plaza Indonesia" width="433" height="325" /></a></p>
<p>Daher fiel der Abschied Montagmittags nach einem fantastischen Mittagessen mit Antonia im Cork&amp;Screw auch besonders schwer. Hoffentlich kann ich bald wieder zurück in meine schmutzige, luxuriöse, verrückte, freundliche Megastadt!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.lola-on-tour.de/2009/04/wochenende-deluxe/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Und täglich grüßt das Vorurteil</title>
		<link>http://www.lola-on-tour.de/2009/04/und-taglich-grust-das-vorurteil/</link>
		<comments>http://www.lola-on-tour.de/2009/04/und-taglich-grust-das-vorurteil/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 10 Apr 2009 16:45:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lola</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Lola muss es loswerden]]></category>

		<category><![CDATA[Kleiderordnung]]></category>

		<category><![CDATA[Malaysia]]></category>

		<category><![CDATA[Pornografie]]></category>

		<category><![CDATA[Vorurteile]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.lola-on-tour.de/?p=299</guid>
		<description><![CDATA[Wir wunderten uns schon beim ersten Mal, als wir mit unserer Malaysisch Lehrerin Rosaida im Sprachlabor waren und im Internet recherchieren sollten - Warum betonte sie, wir sollten bitte keine pornografischen Seiten öffnen? Machen das die malaysischen Studenten denn? Sind sie deshalb vielleicht vorsichtiger?
Wir reagierten auf diese Bitte natürlich mit Lachen und machten Witze. Komisch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir wunderten uns schon beim ersten Mal, als wir mit unserer Malaysisch Lehrerin Rosaida im Sprachlabor waren und im Internet recherchieren sollten - Warum betonte sie, wir sollten bitte keine pornografischen Seiten öffnen? <span id="more-299"></span>Machen das die malaysischen Studenten denn? Sind sie deshalb vielleicht vorsichtiger?</p>
<p>Wir reagierten auf diese Bitte natürlich mit Lachen und machten Witze. Komisch nur, dass unsere Lehrerin beim zweiten mal im Sprachlabor schon wieder um dasselbe bat. Was denkt sie eigentlich von uns? Sie glaubt doch nicht tatsächlich, dass wir im Universitätssprachlabor nach Pornos suchen?! Uns so etwas überhaupt zuzutrauen, empfinde ich schon fast als Beleidigung.</p>
<p>Die Lehrerin offen nach den Hintergründen dieser Bitten zu fragen, erschien mir zu direkt, also erzählte ich die Geschehnisse einer aufgeschlossenen Indischen Studentin, die für Aufklärung sorgte.</p>
<p>Weiße Westler stehen hier im Ruf, sehr freizügig mit Pornografie und Sex umzugehen. Ich bezweifle jedoch, dass hinter den Türen der vordergründig prüde anscheinenden Malaysier, große Unterschiede zu uns weißen Westlern herrschen. Unsere zurückhaltende, sehr malaiische Lehrerin hat das natürlich auch sofort auf uns projiziert - weiß, deutsch, westlich - schaut sicher Pornos, ständig und überall.</p>
<p>Wir geben uns wirklich alle Mühe, nicht negativ aufzufallen. Jeden Tag die gleichen Fragen morgens bei der Kleiderwahl: Ist der Ausschnitt zu groß? Der Rock/die Hose/die Ärmel zu kurz? Die Farben zu grell? Der Teufel steckt im Detail. So zeigte neulich die Bibliotheksangestellte aufgeregt schimpfend auf die 2cm Bauch, die mein T-Shirt kurzzeitig entblößte, als ich schwer bepackt durch die Tür wollte. Schande über mich!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.lola-on-tour.de/2009/04/und-taglich-grust-das-vorurteil/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Tourismus - Ein zweiseitiges Schwert</title>
		<link>http://www.lola-on-tour.de/2009/04/tourismus-ein-zweiseitiges-schwert/</link>
		<comments>http://www.lola-on-tour.de/2009/04/tourismus-ein-zweiseitiges-schwert/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Apr 2009 08:21:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lola</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Lola muss es loswerden]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.lola-on-tour.de/?p=290</guid>
		<description><![CDATA[Ich will kein Geheimnis daraus machen - Ja, ich studiere da, wo andere Urlaub machen. Nein, dieses Mal rede ich nicht von Konstanz, sondern von einer Insel in Südostasien. Kein Grund zum Neid, auch ich muss erst ein paar Stunden mit der Fähre fahren, um das türkisklare frische Nass zu erreichen, das nicht getrübt ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich will kein Geheimnis daraus machen - Ja, ich studiere da, wo andere Urlaub machen. Nein, dieses Mal rede ich nicht von Konstanz, sondern von einer Insel in Südostasien. <span id="more-290"></span>Kein Grund zum Neid, auch ich muss erst ein paar Stunden mit der Fähre fahren, um das türkisklare frische Nass zu erreichen, das nicht getrübt ist von Müll und Abwasser.<br />
Tüten, Flipflops, Dosen, Flaschen, Verpackungen, Kanister und Unvorstellbares schwimmt in diesem Wasser und wird an die schönsten und paradiesischsten Strände geschwemmt, die ich je gesehen habe. Vielleicht durch diverse Fabriken und Düngemittel von Feldern, wird das Wasser braun und trüb und läd nicht gerade zum Baden ein. An Schnorcheln ist gar nicht zu denken. Den Fischen und Korallen macht die Dreckbrühe sicher auch keine Freude.<br />
Vorbei die Illusion, anderswo auf der Welt könnte der Fortschritt und die Verschmutzung halt gemacht haben. Und während man nach diesem Flecken Erde sucht, infiziert man alles mit dem, wovor man davon läuft.</p>
<p>So trage ich als Tourist dazu bei, dass auf einer kleinen Insel immer mehr und mehr Bungalows gebaut werden, Stände mit Hotelanlagen zubetoniert werden und damit eine Entwicklung stattfindet, die eigentlich keiner will.<br />
Dem Entspannen am Strand, dem Schnorcheln am fast unberührten Riff haftet demnach immer ein schaler Beigeschmack an.</p>
<p>Bei solchen Gedanken fällt es mir immer schwerer Vorteile für Tourismus allgemein in diesen Gegenden zu finden. Was haben die einheimischen Inselbewohner vom anscheinenden Fortschritt und den Devisen, die wir ihnen bringen? Für sie selbst bleibt kaum noch Platz, wir sind laut, schmutzig und wollen immer nur das Gleiche. Snorkeling Trips, Bamboo Bungalows, Toast and Eggs, Massage und jamaikanische Musik. Was zum Teufel haben Dread Locks und Bob Marley in Thailand verloren? Wo bleibt die Individualität, wenn auf jedem Flecken Erde, worauf ein Backpacker jemals einen Fuß gesetzt hat, jeden Abend &#8220;No Woman No Cry&#8221; gespielt wird? Egal ob der Sänger Schlitzaugen hat, hauptsache er hat ein Tattoo und verfilzte Haare.<br />
Ich bin für mehr Authentizität und Bewusstsein im Tourismus.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.lola-on-tour.de/2009/04/tourismus-ein-zweiseitiges-schwert/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Es lebe die Stinkfrucht</title>
		<link>http://www.lola-on-tour.de/2009/04/es-lebe-die-stinkfrucht/</link>
		<comments>http://www.lola-on-tour.de/2009/04/es-lebe-die-stinkfrucht/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Apr 2009 08:17:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lola</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Lola muss es loswerden]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.lola-on-tour.de/?p=286</guid>
		<description><![CDATA[Ich bin auch dieses Wochenende in gen Genuß der umstrittenen Frucht gekommen, unser gesamter bescheiden kleiner Kurs war wieder einmal bei Sorayas Familie eingeladen. Zuerst gings hinaus ins Kapumpung (ländliches Dorf) auf eine echte Malaysische Hochzeit. Die läuft hier allerdings anders ab, als in Deutschland. Ungefähr so:
1. Traditionelle Kleidung anziehen
2. Zur Hochzeit fahren, die irgendwo [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin auch dieses Wochenende in gen Genuß der umstrittenen Frucht gekommen, unser gesamter bescheiden kleiner Kurs war wieder einmal bei Sorayas Familie eingeladen. <span id="more-286"></span>Zuerst gings hinaus ins Kapumpung (ländliches Dorf) auf eine echte Malaysische Hochzeit. Die läuft hier allerdings anders ab, als in Deutschland. Ungefähr so:</p>
<p>1. Traditionelle Kleidung anziehen<br />
2. Zur Hochzeit fahren, die irgendwo draußen in einer Straßeneinfahrt, einem größeren Hof oder Platz stattfindet<br />
3. Dem Brautpaar gratulieren<br />
4. Kurz Essen<br />
5. Heim gehen</p>
<p>Das Ganze Dorf kommt natürlich vorbei, nicht alle gleichzeitig, eher so nach und nach kommen und gehen welche. Außerdem helfen sämmtliche Nachbarn mit.<br />
Wir 5 Weiße waren natürlich eine kleine Attraktion, was fast schon unangenehm von uns empfunden wurde, aber für Freude und wohl auch Stolz bei den Gastgebern geführt hat.<br />
Nach einer knappen halben Stunde und ein paar Fotos mehr in der Kamera sind wir wieder vom Schauplatz verschwunden und zu Sorayas Familie nach Hause gefahren.</p>
<p>Ich habe schon von der Gastfreundschaft dieser Familie berichtet, aber dieses Mal wurde das Ganze noch getoppt. Uns Gästen wird nur das Beste serviert, also sind wir ein paar Kilometer gefahren, um die beste Durian der Insel zu kaufen. Durian ist die wohl teuerste Frucht, die es hier gibt. Und zahlen durften wir nicht, das wäre ja eine Beleidung. Natürlich mussten gleich zwei für uns beschafft werden. Ich hätte nie gedacht, dass der Prozess der Durianauswahl so schwierig und langwierig sein würde. Nach etlichen Verhandlungen, Geruchts- sowie Geschmacksproben, hatten wir endlich die Richtigen gefunden.<br />
Im Kreise der Familie - Soraya, Mama, Oma, Tante, Onkel, 5 Cousins und Cousinen wurden die Durian mit viel Kraft und Geschick geöffnet. &#8220;Duri&#8221; steht übrigens für Stachel, Durian ist dessen Plural.</p>
<p>Natürlich mussten wir Gäste zuerst ordentlich zulangen. Aber Vorsicht: Zuviel Durian führt scheinbar zu Fieber. Dagegen hilft nur, warmes Wasser aus der Durianschale zu trinken. Dank viel warmem Wasser bekam ich tatsächlich kein Fieber.</p>
<p>Nach dem festlichen Durianessen in Gesellschaft dieser unglaublich großzügigen Leute war die Gastfreundschaft aber noch nicht vorbei. Sobald der Nachtmarkt um sechs Uhr anfieg, liefen wir gemeinsam dort hin und was uns gefiel wurde gekauft. Essen essen essen. Zahlen durften wir schon wieder nicht.<br />
Das ist zwar unglaublich nett, führte bei uns aber zu einer Art Schuldgefühl. Während man die ganze Zeit eingeladen wird macht man sich Gedanken, wie man all das Gute wieder zurück geben kann. Gastfreundschaft annehmen muss gelernt sein.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.lola-on-tour.de/2009/04/es-lebe-die-stinkfrucht/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Exillyrik Teil Zwei: Kälte und Café au Lait</title>
		<link>http://www.lola-on-tour.de/2009/03/exillyrik-teil-zwei-kalte-und-cafe-au-lait/</link>
		<comments>http://www.lola-on-tour.de/2009/03/exillyrik-teil-zwei-kalte-und-cafe-au-lait/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 20 Mar 2009 09:20:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lola</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Lola findets kurios]]></category>

		<category><![CDATA[Lolas Reisen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.lola-on-tour.de/?p=278</guid>
		<description><![CDATA[Man schwitzet hier bei dreißig Graden
und will sich kaum bewegen.
Da fang ich glatt an mich zu fragen:
‘Gibt es in Deutschland Regen?’
Wenn es denn kein Regen ist,
wie steht es dann mit Wind?
Das Kühle wird hier sehr vermisst,
bin doch kein Sonnenkind.
Wenn es ist draußen bitterkalt,
will man so gern nach drinnen.
Da sucht man sich am Kaffee halt
und lässt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man schwitzet hier bei dreißig Graden<br />
und will sich kaum bewegen.<br />
Da fang ich glatt an mich zu fragen:<br />
‘Gibt es in Deutschland Regen?’<span id="more-278"></span></p>
<p>Wenn es denn kein Regen ist,<br />
wie steht es dann mit Wind?<br />
Das Kühle wird hier sehr vermisst,<br />
bin doch kein Sonnenkind.</p>
<p>Wenn es ist draußen bitterkalt,<br />
will man so gern nach drinnen.<br />
Da sucht man sich am Kaffee halt<br />
und lässt die Zeit verinnen.</p>
<p>Doch weder Kälte noch Milchkaffee<br />
kann ich in Penang finden.<br />
Im Voglhaus Café au lait<br />
würd ich so gern versinken!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.lola-on-tour.de/2009/03/exillyrik-teil-zwei-kalte-und-cafe-au-lait/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Verhängnisvolle Knusperflocken</title>
		<link>http://www.lola-on-tour.de/2009/03/verhangnisvolle-knusperflocken/</link>
		<comments>http://www.lola-on-tour.de/2009/03/verhangnisvolle-knusperflocken/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Mar 2009 05:17:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lola</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Lola findets kurios]]></category>

		<category><![CDATA[Lolas Reisen]]></category>

		<category><![CDATA[Lolas Sammelsurium]]></category>

		<category><![CDATA[Lolas literarisches Quartett]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.lola-on-tour.de/?p=263</guid>
		<description><![CDATA[Den Tag wollte ich heute mit einer schönen Portion Knuspermüsli mit selbstgemachtem Joghurt beginnen. Der Appetit verging mir leider schon beim Blick in die Müslitüte&#8230;

Wie er da reinkam ist mit ein Rätsel, raus kam er leider nicht mehr. Da ich schon seit einigen Tagen kein Müsli mehr gegessen habe, kam leider jede Rettung zu spät.
Lessons [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Den Tag wollte ich heute mit einer schönen Portion Knuspermüsli mit selbstgemachtem Joghurt beginnen. Der Appetit verging mir leider schon beim Blick in die Müslitüte&#8230;<span id="more-263"></span></p>
<p><a href="http://www.lola-on-tour.de/wp-content/uploads/2009/03/totergecko.jpg" ></a><a href="http://www.lola-on-tour.de/wp-content/uploads/2009/03/totergecko420.jpg" ><img class="alignnone size-full wp-image-268" title="Der verhaengnisvolle Tod eines Geckos" src="http://www.lola-on-tour.de/wp-content/uploads/2009/03/totergecko420.jpg" alt="Der verhaengnisvolle Tod eines Geckos" width="422" height="398" /></a></p>
<p>Wie er da reinkam ist mit ein Rätsel, raus kam er leider nicht mehr. Da ich schon seit einigen Tagen kein Müsli mehr gegessen habe, kam leider jede Rettung zu spät.</p>
<p>Lessons learnt: Geckos verlieren mit dem Leben auch ihre Farbe.</p>
<p>Und okay, ich kaufe Müsli jetzt nur noch im Doppelpack mit gut verschließbaren Tupperdosen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.lola-on-tour.de/2009/03/verhangnisvolle-knusperflocken/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Der Wunsch nach Unauffälligkeit</title>
		<link>http://www.lola-on-tour.de/2009/03/der-wunsch-nach-unauffalligkeit/</link>
		<comments>http://www.lola-on-tour.de/2009/03/der-wunsch-nach-unauffalligkeit/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 17 Mar 2009 16:50:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lola</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Lola erlebt Kultur]]></category>

		<category><![CDATA[Lolas Reisen]]></category>

		<category><![CDATA[Essen]]></category>

		<category><![CDATA[Indonesien]]></category>

		<category><![CDATA[Malaysia]]></category>

		<category><![CDATA[USM]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.lola-on-tour.de/?p=256</guid>
		<description><![CDATA[Ich kann machen was ich will, ich falle hier einfach immer auf. Dass das auch unangenehm sein kann, sieht sicher jeder ein.
Kleines Beispiel: Gestern Abend habe ich mir den Indonesischen Abend hier auf dem Kampus nicht entgehen lassen (Ich bin übrigens hier in Malaysia, nicht in Indonesien - andere Länder, andere Sitten, ANDERE Sprache). Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann machen was ich will, ich falle hier einfach immer auf. Dass das auch unangenehm sein kann, sieht sicher jeder ein.<span id="more-256"></span></p>
<p>Kleines Beispiel: Gestern Abend habe ich mir den Indonesischen Abend hier auf dem Kampus nicht entgehen lassen (Ich bin übrigens hier in Malaysia, nicht in Indonesien - andere Länder, andere Sitten, ANDERE Sprache). Der Abend fand in der größten Halle mit schrägen Sitzreihen hier an der Uni statt.</p>
<p>Die Indonesischen Studenten aus Sumatra haben neben traditionellen Tänzen und Musik auch eine echt tolle Fashionshow gemacht, mit echten Models und echter Designerabendkleidung, die man zum Beispiel bei Hochzeiten (als Gast) trägt. Der Abend war wirklich toll und es hat Spaß gemacht, den Tänzen zuzuschauen - bis die Tänzer plötzlich in die Zuschauerreihen kamen. Und wer wird natürlich sofort aufgefordert?</p>
<p>Die superblonde Deutsche, die zwischen 300 Schwarzhaarigen Asiaten sitzt. Sitzen bleiben ging nicht. Ich wurde praktisch gezwungen, mit auf die Bühne zu kommen und mitzutanzen. Na toll. Tapfer lächelnd hab ich die Schmäh erträgen, versucht mich auch nur annähernd so zu bewegen, wie die grazilen kleinen Asiatinnen in ihren bunten Stoffhüllen, aber wie denn?!</p>
<p>Hochrot und immernoch tapfer lächelnd bin ich nach sich ewig ziehenden Minuten voller Aufmerksamkeit (Die Augen hunderter Studenten auf mich gerichtet) endlich an meinem Platz zurück geführt worden. Wo sind die Löcher im Boden, wenn man sie mal braucht?</p>
<p>Der Tag heute verlief zum Glück weniger peinlich, wenn auch nicht pannenfrei. Mittags durften wir deutschen Studenten ein Lied zum German Day an der Sprachenfakultät beitragen. Nachdem ein semiprofessionelles Streichquartett Mozarts kleine Nachtmusik und einige Stücke von Händel vorgegeigt hatten, mussten wir &#8220;Über den Wolken&#8221; von Reinhardt Mey zum Besten geben. Und immer schön lächeln. Und auch das ging irgendwann vorbei.</p>
<p>Am Abend kamen Christian, Benni und unsere Tutorin Soraya zum italienischen Essen. Ich habe mittags schon die Tomatensoße aufgesetzt, damit sie schön durchzieht und lecker wird. Gegen Abend war sie perfekt, ich wollte sie nur nochmal kurz aufwärmen. Ich war zwei Minuten weg um die Waschmaschine anzumachen - zwei kurze Minuten für mich, zwei tötliche Minuten für die Tomatensoße. Als ich zurück kam war sie so dick und schwarz angebrannt, dass sogar Umschütten nichts mehr half. Der verbrannte rauchige Geschmack hat die ganze Soße durchzogen. Ab ins Klo damit - wie ward mir weh ums Herz!</p>
<p>Plan B stellte sich als würdigen Ersatz raus, die Reservedose geschälter Tomaten wurde in Windeseile zu einer Soße für die geschichteten Auberginen mit Parmesan veredelt, statt Spaghetti mit Tomatensoße gab es Spaghetti Aglio e Olio gestreckt mit Butter und ein paar frischen Tomaten, Bruschetta mit Tomaten und gebratene Paprika. Und das mitten in Malaysia!</p>
<p>Und wieder ist ein Tag im faszinierend facettenreichen Leben der wundersam weitgereisten Lola vorübergegangen. Was wird uns wohl in der nächsten Folge erwarten?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.lola-on-tour.de/2009/03/der-wunsch-nach-unauffalligkeit/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Malayisch? Malaiisch? Malaysisch?</title>
		<link>http://www.lola-on-tour.de/2009/03/malayisch-malaiisch-malaysisch/</link>
		<comments>http://www.lola-on-tour.de/2009/03/malayisch-malaiisch-malaysisch/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 15 Mar 2009 18:50:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lola</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Lola erlebt Kultur]]></category>

		<category><![CDATA[Lolas Reisen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.lola-on-tour.de/?p=251</guid>
		<description><![CDATA[Eine Woche MalaYsia und ich muss einsehen, dass MalaYSisch/ Bahasa MalaYSia, doch merkliche Unterschiede (&#8221;Unterschied&#8221; - Mal: Perbezaan/ Ind: Perbedaan) zu Indonesisch/Bahasa Indonesia aufweist. Dachten wir alle anfänglich noch, MalaYSisch sei zu Indonesisch wie Deutsch zu Österreichisch, wurden wir jetzt eines Besseren belehrt. Ernüchternd, wenn man feststellen muss, dass man einfach gar nichts hier versteht.
Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Woche MalaYsia und ich muss einsehen, dass MalaYSisch/ Bahasa MalaYSia, doch merkliche Unterschiede (&#8221;Unterschied&#8221; - Mal: Perbezaan/ Ind: Perbedaan) zu Indonesisch/Bahasa Indonesia aufweist. Dachten wir alle anfänglich noch, MalaYSisch sei zu Indonesisch wie Deutsch zu Österreichisch, wurden wir jetzt eines Besseren belehrt. Ernüchternd, wenn man feststellen muss, dass man einfach gar nichts hier versteht.<span id="more-251"></span></p>
<p>Die erste Woche Unterricht - Perbezaan Bahasa Malaysia/Bahasa Indonesia - war zwar aufschlussreich, half dem Hörverständnis jedoch nur marginal weiter. Glücklicherweise verstehe ich mich jedoch mit einer unserer Tutorinnen so gut, dass sie mich dieses Wochenende zu sich nach Hause eingeladen hat. Um mir zu zeigen, wie eine richtige Malaysische Familie wohnt und lebt, habe ich eine Nacht bei ihr schlafen dürfen. Dem Hörverständnis war das natürlich auch zuträglich.</p>
<p>Soraya - so heißt meine neue malaIIsche Freundin - ist nicht nur extrem nett, sondern spricht tatsächlich nur MalaYSisch mit mir. Wenn ich etwas, wie fast die ganze Zeit, nicht verstehe, sagt sie es mir nicht einfach auf Englisch, sondern erklärt mir auf MalaYSisch, was das Wort bedeutet. Das ist zwar unglaublich anstrengend, aber auf jeden Fall lerne ich dabei mehr, als in der Vorlesung. Die Familie war so herzlich! Soraya lebt mit ihrer Mutter(Mak Cik) und Oma (Tok/Nenek) in einer Wohnung in der Nähe des Flughafens hier auf Penang.</p>
<p>Am Samstagabend sind wir zum Nachtmarkt (Pasar Malam) und wir haben viele verschiedene MalaYSische Gerichte eingekauft, die ich noch nie zuvor gegessen habe. Dazu gehört zum Beispiel Durian mit Pulut (Stinkfrucht mit Klebreis), Roti Jala (getropfter Crepes), Laksa (typische MalaYSische Suppe mit dicken Reisnudeln, Minze und Fisch) und viele andere Dinge, deren Namen ich mir noch nicht merken konnte.</p>
<p>Abends waren wir am Meer spazieren, wo einheimische Malaiien bunte Drachen an einer Schnur steigen ließen oder Meeresfrüchte in Körben gefangen haben. Kaum zuhause, musste ich natürlich wieder essen und vor dem Schlafen eine kurze Dusche mit der &#8220;Mandi&#8221; nehmen - dazu schüttet man mit einem kleinen Eimer mit Griff Wasser aus einer größeren Tonne über sich.</p>
<p>Am nächsten Morgen ging es dann mit dem Essen weiter, Mak Cik (spricht man &#8220;Matschè&#8221; aus) hatte schon Nasi Lemak (Reis mit wenig Kokosmilch und Gewürzen zubereitet), Ikan Kering (ganz viele winzige, salzige, fritierte Fischchen) und Udang (Garnelen) in süßlicher Chilisoße gekocht. Dazu gabs noch Gurkenscheiben und gekochten Pak Choi (eine Art grünes Spinatgemüse). Teh Tarik - Schwarztee mit süßer Kondensmilch - durfte dabei natürlich nicht fehlen. Dieser Tee ist mein absoluter Favorit hier in Malaysia, ich muss davon immer mehr als eine Tasse trinken, warm oder eisgekühlt. Nach der zweiten Tasse werde ich dann vom vielen Koffein und Zucker ganz zappelig. Heute Abend um 10 Uhr habe ich davon auch zwei Tassen getrunken. Jetzt ist halb drei morgens und ich bin immer noch nicht müde.</p>
<p>Nach dem späten Frühstrück haben mir Soraya und ihre Mak Cik noch ein bisschen von der Insel gezeigt. Erst mal gings ins Kampung (Dorf) und wir haben Mangos frisch vom Baum gepflückt. Die musste ich dann natürlich auch essen. Weiter gings zu einem kleinen Fischerdorf mit einem wunderschönen Steg ins Wasser und einer tollen Aussicht aufs Meer und einige kleine Inseln. Dort kann man aber nicht baden, das Wasser ist hier noch trüber als sowieso um Penang rum. Danach sind wir zu einem anderen Strand, wo viele Einheimische gepicknikt und gebadet haben. Frauen tragen hier aber keinen Bikini, sondern gehen voll bekleidet ins Wasser - man bedenke, Malaysia ist streng muslimisch.</p>
<p>Am Stand haben wir zufälligerweise eine alte Schulfreundin von Soraya getroffen, die gerade dabei war, große flache Muscheln zu grillen, die sie am selben Tag morgens am Strand gesammelt hatte. Diese hat sie dann für uns geöffnet und in frisches Salzwasser getaucht. Ich hätte nicht gedacht, dass Muscheln so gut schmecken können! Danach haben wir an einem Stand an der Straße frisches Kokoswasser mit Eiswürfeln getrunken - es gibt nichts Erfrischenderes!</p>
<p>Ich wohne ca. 25 Minuten mit dem Auto von Soraya entfernt - sie und Mak Cik haben mich nachmittags  mit Mangos, Padanblättern und Laksa beladen und nach Hause gefahren. Ich hätte nie erwartet, dass mir hier in Malaysia soviel Herzlichkeit entgegen gebracht werden würde. Natürlich bin ich wieder eingeladen und das nächste mal kocht Mak Cik dann auch wieder was Leckeres für mich.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.lola-on-tour.de/2009/03/malayisch-malaiisch-malaysisch/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
	</channel>
</rss>

